Grüße nach McPomm

Meine herzlichen Montagsgrüße gehen nach McPomm. Nicht nur dass Ihr faul gewesen seid und statt wählen zu gehen einen auf Sonntag gemacht habt – ihr habt tatsächlich die rechtsradikale NPD in euren Landtag gewählt.

Ich mag jetzt nicht wirklich darüber nachdenken, ob man einem Bundesland geschlossen die Bürgerrechte entziehen und es zur Nachschulung in Politik und Bürgerrechte und -pflichten schicken sollte.

Fakt ist, das ihr eine echte Schande und hochgradig peinlich seid. 48,6% der Wahlberechtigten waren einfach zu stinkfaul oder dämlich um eine Meinung zu haben und 6% der Übrigen sind nachweislich zu gefährlich-dumm um wählen zu dürfen. Das heisst, dass über die Hälfte der Einwohner von Mecklenburg-Vorpommern nach 22 Jahren noch nicht bereit sind für Demokratie.

Aber über kriegswütige Amerikaner, korrupte Griechen oder Bürokraten in Brüssel könnt ihr schimpfen? Schade dass man euch nicht an Polen verkaufen kann….

mendweg Verfasst von:

24 Kommentare

  1. Hundefreund
    September 5
    Antworten

    Du hast meine ungeteilte Zustimmung, nur es hat sich ja nichts gravierendes verändert: bei den Wahlen 2006 war es ja ähnlich schlimm und die NPD hatte noch mehr Zustimmung! ;-(

    Bei dem Verkaufsschild sollte noch was geändert werden: „by owner“ sollte ersatzlos gestrichen werden und „FOR SALE“ ist vielleicht auch nicht geeignet ==> Ramsch verkauft sich so schlecht! Wie wäre “ Present for our neighbours in the East“? 8)

    • mendweg
      September 5
      Antworten

      Weisst Du, man darf mal etwas falsch machen, aber man sollte aus Fehlern lernen…
      Ich bestehe auf das „by owner“ – die Ostkolonien waren teuer genug und ich denke man sollte ruhig etwas Geld damit verdienen – schliesslich hat es ja schöne Badestrände und man kann wunderbare Parkplätze bauen.

      Jetzt aber im Ernst – die Politikverdrossenheit haben unsere Regierenden zu verantworten. Der Wähler glaubt nichts mehr, denn er weiss inzwischen das nach der Wahl alles anders sein wird als vorher versprochen. Vielleicht sind wir im Westen da auch schon abgestumpfter, während man im Osten noch damit ringt das der Traum von Demokratie und frei gewählten Volksvertretern nur ein Traum ist.

      Ich kann es daher nachvollziehen wenn man eine populistische Partei wie die Linken wählt, die nach dem Maul redet und die Finger in die Wunden steckt. Ich kann aber nicht verstehen wenn man nicht durchschaut, das hinter dem Kritisieren kein Konzept und kein Fachwissen steht.
      Trotzdem glaube ich nicht das die Linke langfristigen Schaden anrichten kann.

      Ganz anders ist das bei der NPD. Es ist mir völlig unverständlich wenn man nicht versteht was dahinter steckt, oder es versteht und für gut findet. Alleine schon die Tatsache das die NPD versucht über Schöffengerichte Einfluß auf die Judikative zu nehmen ist mehr als beängstigend! Richtig schlimm ist aber, das diese Leute die sich selber gerne mit ihrer Verfassungsfeindlichkeit brüsten weiterhin jährlich über 500.000 € Fraktionsmittel von unseren Steuern bekommen.

      • Hundefreund
        September 6
        Antworten

        Also gut, dann versuchen wir es mit einem Verkauf. :bandit:

        Du hast mit der Politikverdrossenheit sicher recht, ich kämpfe auch jedesmal bei einer Wahl mich aufzuraffen. Aber jeder sollte sich halt im Klaren sein, dass Nichtwählen eine unfreiwillge Hilfe für diese sogenannten Randparteien darstellt: je geringer die Wahlbeteiligung umso größer die Chance die 5% zu erreichen.

        @Judi

        Mit der NPD, etc. muss ich widersprechen: die Linken treten in der Regel ganz offen auf und die wenigsten mokieren sich darüber. Bei der NPD und Konsorten spielt sich leider so vieles im stillen Kämmerlein ab und Du wirst mit Erschrecken feststellen, dass dieses Gedankengut noch in vielen Köpfen rumschwirrt. Das habe ich in vielen ländlichen Gebieten in RLP, BaWü und Bayern mitbekommen. Nur hier wirds bei Wahlen nicht so offen gezeigt, bzw. die Wahlbeteiligung ist hoch genug um nicht aus dem Rahmen zu fallen. Aber die Gefahr sehe ich als eklatant höher an.

  2. Arno
    September 5
    Antworten

    Ich finde , Politik ist die beste Comedy . Es glaubt doch nicht ernsthaft einer der
    Politiker an den Eid den sie schwören . Um Kohle gehts , ums liebe Geld und das
    kommt aus der Wirtschaft . Doch wer möchte sich damit brüsten die NPD zu
    sponsoren – jedenfalls im großen Stil ? Vielleicht keimt ja so ein Minimum an
    Patriotismus auf ?!? Faul sind sie trotzdem , da brauch ich mich in MeckPomm
    also nur noch mit jedem 2. über Politik unterhalten – kommt aber eh höchst selten vor .
    Mal sehen wie es weitergeht … .

  3. September 5
    Antworten

    Ich würde gerne die NPD mit der Palin und der Bachmann zusammen irgendwo hin wegstecken, wo die Sonne nie scheint. Okay, jetzt tue ich den beiden Damen vielleicht etwas unrecht, aber dann bräuchte man nur einen Aufbewahrungsort und hätte seine Ruhe. :sick:

    Was die Politikverdrossenheit angeht, kann ich Dir nur zustimmen. Früher hab ich mich noch über alles aufgeregt. Heute ist es mir (fast, bis auf einige wenige Ausnahmen, wenn es in irgendeine extreme Richtung geht) ziemlich egal. Es kommt wie es kommt, außer meine Stimme abgeben kann ich eh nichts tun. Und DIE machen dann damit, was SIE wollen. Egal, ob hier oder auf der anderen Seite des Atlantiks. Alles der gleiche Quatsch.

    Allerdings ganz ehrlich – ich glaube, die Linke kann eher Schaden anrichten als die NPD. Die NPD wird doch nicht wirklich ernst genommen. Wie oft saßen die schon irgendwo im Landtag etc? Und? Was ist passiert? Sie wurden praktisch ignoriert. Zumindest erinnere ich mich nicht, dass das irgendwelche großen Konsequenzen hatte. Die Linke ist im Gegensatz dazu aber „salonfähig“. Zumindest habe ich den Eindruck. Und ein Gysi oder ein LaFontaine hat mehr „Macht“ und Bekanntheitsgrad, als irgendein NPDler.

    Versteh mich nicht falsch, ich will die rechtsradikalen Krawalltüten nicht verharmlosen, allerdings sehe ich die echte reale Gefahr eher von den Roten kommen…

  4. Zum Thema Politikverdrossenheit: Ich habe überhaupt erst einmal gewählt. (Und das bereue ich noch heute)
    Unser Wahlsystem stinkt nämlich. Meine Stimme hat einen Wert. Mit meiner Stimme sage ich: „Mir gefällt was du machst!“
    Wenn ich mit keiner Partei einverstanden bin, wähle ich nicht und niemand sollte also meine Stimme bekommen.
    Wenn ich im Supermarkt Joghurt kaufen will und die haben nur Joghurt mit gelbem- roten- oder schwarzen Schimmel, lasse ich ja auch die Finger davon. Von ALLEN! :evil:

    Ausserdem bewegen nicht Politiker unser Land, sondern die Wirtschaft. Politiker sind mediengeile Selbstdarsteller.
    Ich wähle erst wieder, wenn ich Steve Jobs oder Wendelin Wiedeking zum Bundeskanzler wählen kann. 8)

    • Arno
      September 6
      Antworten

      Gib allen Politikerposten mindestens das Gehalt eines vergleichbaren Managers
      der freien Wirtschaft und das Problem ist gelöst ! Gleichzeitig sind sämtliche
      “ Nebeneinkünfte “ verboten und Pensionen gibt es nicht mehr . Wer dann als
      Politiker etwas werden will – muß sich also anstrengen einer zu bleiben .

      • mendweg
        September 7
        Antworten

        Hallo Arno,
        ein Bundestagsabgeordneter bekommt rund 7.500 € pro Monat + sowie eine steuerfreie Kostenpauschale von bis zu 4.000 € zur Mandatausübung und bis zu 15.000 € für Mitarbeitergehälter. Was willst Du denen bitte noch zahlen?
        Der Pensionsanspruch ist bei Wiki gut beschrieben:
        Pro Jahr Mitgliedschaft im Bundestag erwirbt ein Abgeordneter einen Pensions-Anspruch auf 2,5 Prozent der Abgeordnetenentschädigung. Der Höchstsatz von 67,5 Prozent wird nach 27 Jahren Abgeordnetentätigkeit erreicht. Wenn ein Abgeordneter zwei vierjährige Legislaturperioden Mitglied des Bundestags war, so erhält er 0,025 x 8 x 7.668 € = 1533,60 € Pension. Der Beginn der Pensionszahlung erfolgt grundsätzlich mit Erreichen des 67. Lebensjahres. Nach acht Jahren Mitgliedschaft im Bundestag reduziert sich die Altersgrenze um je ein Jahr pro weiterem Jahr Mitgliedschaft (bis max. dem 18. Jahr)
        Das ist natürlich viel besser als das was Du und ich so bekommen werden, aber trotzdem nich sooooo toll wie es immer allgemain dargestellt wird, oder?

  5. mendweg
    September 6
    Antworten

    Guten Morgen,
    @ Arno – ich glaube schon das es viele Idealisten in der Politik gibt, die dann aber halt auch erkennen müssen wie wenig realen Einfluß sie nehmen können, weil das System von wirtschaftlichen und aussenpolitischen Verpflichtungen und Notwendigkeitengesteuert wird.
    Geld spielt nach meiner Meinung eine untergeordnete Rolle – Macht ist da schon ein ganz anderer Punkt.
    @ Hundefreund – das jeder Nichtwähler die extremen Parteien stärkt sollte eigentlich bekannt sein, aber ich stelle immer wieder fest wie viele Leute sich da keinerlei Gedanken machen. Eigentlich denken erschreckend viele Leute so wie Judy es beschreibt. Ich kann das auch verstehen, denn es ist frustrierend zu sehen dass immer und immer und immer wieder nach der Wahl die Wahlversprechen gebrochen werden. Ich glaube ganz fest daran, dass das auch der Grund für die Popularität von KTzG war – er hat Klartext gesprochen und man hatte das erste mal seit Jahren das Gefühl das ein Schwarzer den unbequemen Weg geht.

    @Judy – ich fürchte Du tust den beiden Tee-Tanten gar nicht unrecht. Wer Schwule als Kranke bezeichnet und heilen will…
    Auch wenn mir die Linke mit Ihren populistischen Schreihälsen und ewig gestrigen zuwieder ist, so sind sie zumindest nicht verfassungsfeindlich. Die würden sich bundespolitisch entweder ganz schnell anpassen und zu braven Anzugträgern mit fetten Wampen und Politikergesabbel mutieren oder totlaufen, weil sie ausser Opposition nichts können (nennen wir diesen Efekt mal FDP-Problem).
    Die NPD hat ganz klar verfassungsfeindliche Ziele. Sie möchte Deutschland in den Grenzen von 1937 und versucht wie bereits erwähnt über Positionen in Schöffengerichten härtere Strafen gegen Ausländer zu erreichen. Und genau da ist für mich Schluß – ich möchte nicht in einem Land leben in dem gewählte Parteien fremdenfeinliche Grundsatzprogramme haben. Ich glaube aus ganzem Herzen an die Bereicherung durch eine multikulturelle Gesellschaft in der alle voneinander lernen.
    Der einzige Vorteil der NPD in einer Oposition könnte sein, das man sie vorführt und lächerlich macht. Leider hat das aber nicht geklappt.
    Schönen Tag Euch!

  6. mendweg
    September 6
    Antworten

    @ AJ – ich verstehe was Du schreibst, aber es ist trotzdem unlogisch. Eine Nichtgegebene Stimme ist nun mal keine Stimme. Eingeführt hat man das weil man ja nicht genau weiss wieviele Leute eigentlich wählen dürfen/können. Ich könnte mir gut vorstellen dass es dann noch viele Wahlberechtigte gäbe die bereits seit zwanzig Jahren tot sind…
    Wer nicht mitmacht, nimmt nicht an der Entscheidung teil. Basta. Dann gib doch bitte lieber einem Freien Wähler den Du Dir vorher rausgesucht hast Deine Stimme. Dann bekommen nämlich die unsere Steuergelder die ja ohnehin unter den Wahlsiegern verteilt werden und Du hast zumindest den Hauch einer Chnace das was Sinnvolles damit gemacht wird!

  7. Na das ist es ja!!
    Ich will nicht IRGENDWEM meine Stimme geben, nur weil das System nichts taugt.

    Für mich hat sich ´eh nie was geändert – ganz gleich wer regiert hat. Die Regierungen bekommen von der Weltwirtschaft ein Handlungskorsett aufgezwungen, in dem sie kaum Luft holen können. Eine gute Regierung wäre für mich eine, die erstmal unser beschissenes Steuersystem reformiert und sich dann selber wegrationalisiert, damit die sinnlose Geldverschwendung durch den aufgeblasenen und unnötigen Regierungs-Wasserkopf ein Ende hat.
    DEN Mumm hat allerdings keiner unserer charakterlosen Politiker. Ergo: Ich kann selbst bei größter selbstkasteiung KEINE aktuelle Partei wählen. :D

  8. September 6
    Antworten

    Und jetzt mal ehrlich. Wer hat hier das Gefühl etwas mit seiner was bewirkt zu haben, Teil des ganzen zu sein, den Prozess und die Demokratie verbessert zu haben?

    Mir persönlich ist es eher peinlich das die NPD in der Lage ist ihre Wähler besser zu motivieren als die mit Millionen Euro bestückten Premiumparteien. Vielleicht sollten wir alle die Piraten wählen, so als Gegenmodell?

    (Und ja, ich nehme die Demokratie in Zeiten der Weltwirtschaft und den entsprechenden Konglomeraten nicht mehr wirklich ernst)

  9. September 6
    Antworten

    Wie nicht anders zu erwarten war führt Ihr beide die Diskussion in genau die Richtung die mich am meisten beschäftigt: ist die Demokratie in der heutigen Form ein Auslaufmodel?

    Ganz grundsätzlich passen die Legislaturperioden nicht mehr. Das erste Jahr lernen die neuen Machthabenden wo die Schlüssel hängen und welche Schlüssel tabu sind. Gelichzeitig versuchen sich Koalitionäre zu positionieren und inteenationale Kontakte zu knüpfen. Dann wird zwei Jahre regiert – wenn es gut geht und man nicht nur mit Schadenbekämpfung beschäftigt ist (Obama). Und dann geht es in den Wahlkampf, also werden unpopuläre Themen vermieden, Entscheidungen sowieso und ansonsten mit Schlamm auf Leute geschmissen, die man gar nicht beim Schlammcatchen sehen mag.

    Nicht zu vergessen ist, dass in den mittleren zwei Jahn auch noch Regionalwahlen sind die erneut schwierige Entscheidungen verzögern.

    Als erstes -wie neulich mit meinem besten Freund bequatscht- sollten Regionalwahlen alle gleichzeitig und alternierend abgehalten werden. Zweitens bin ich dafür Regierungen für sechs Jahre zu wählen. Drittens sollte der Bundespräsident vom Volk und ebenfalls versetzt gewählt werden. Am Besten jeweils zwei Jahre nach der Bundestagswahl.
    Also 2013 Bundestag, 2015 Bundespräsident, 2016 Bundesländer und damit Bundesrat, 2019 wieder Bundestag.
    Viertens sollte der Bundespräsident stärkeren Einfluss und Vetorecht haben. (Grundsätzlich finde ich die Queen als unglaublich erfahrene Beraterin des Premierministers eine tolle Sache!)
    Und fünftens denke ich dass wir einen echten Ältestenrat haben sollten, in dem Leute wie Kohl, Genscher, von Weizsäcker, Schmitt sitzen sollten die frei von allen Parteiinteressen und eigenen Ambitionen das moralische Gewissen unserer Regierenden sein sollten.

    Aber so wie es derzeit ist glaube ich nicht daran das unse Demokratie fit ist für das 21. Jahrhundert

    • September 6
      Antworten

      Oh ja, da sind ein paar sehr gute Ideen mit dabei. Nur leider ist der ganze Koloss wohl zu schwerfällig für dergleichen.

      Und auch das gilt leider nicht nur für Deutschland…

      Nochmal zur NPD/Linke: Du hast schon recht mit der Verfassungsfeindlichkeit, und ich wollte wiegesagt auch nicht verharmlosen oder gar behaupten, ich sähe die „lieber“ als die Linke, um Himmels Willen. Jegliche Extreme sind mir zuwider.

      Was ich meinte: Wer außer ein paar extremer Spinner in ein paar Ostprovinzen nimmt die NPD denn ersnt? Die hat doch von vornherein (gottseidank) eh keine realen Chancen irgendwas zu werden. Selbst, wenn sie jetzt ein paar Sitze irgendwo hat (was sie schon desöfteren hatte, ist aber auch nix passiert…).
      Die Linke hingegen ist mittlerweile ziemlich „salonfähig“ und zwar so, dass ja schon hin und wieder laut über diverse Koalitionen nachgedacht wurde… Und das macht mir Angst.

      Und ganz ehrlich – soweit wird die NPD doch nie kommen.

      • mendweg
        September 7
        Antworten

        Gut – wir sind weitestgehend einer Meinung. Die Linke profitiert von der unglaublichen Profil- und Führungsschwäche der SPD und bedient Arbeiter und die wachsende Unterschicht. Durch das Zusammenrücken von Rot und Schwarz, das Ausdünnen der Mittelklasse und die erneute Profil- und Personalschwäche der FDP beerdigt sich die FDP selber. Und bei Schwarz gibt es einen Machtmenschen der jeden anderen Emporkömling meucheln oder Suizid begehen lässt.
        Über die Linken brauchst Du Dir gar keine Gedanken machen, denn sie werden so sicher wie das Amen in der Kirche immer stärker werden. Aber der Antriebsmotor sind ideologische Spinner die sich schnell aufreiben werden und machtgeile Profipolitiker die recht schnell ins selbe Fahrwasser wie die SPD Bonzen rutschen werden. Temporäre Frischzellenkur um aus den Mittesozis wieder Rote zu machen.

        Die NPD ist verfassungsfeindlich und gehört verboten. Endgültig.

    • Hundefreund
      September 6
      Antworten

      Deine Ideen in allen Ehren, aber das würde ja bedeuten, dass unsere jetzigen Regierenden dieses umsetzen müssten! Und das wird leider nicht erfolgen!! Vielleicht wird ja wegen der Politikverdrossenheit mal ein Volksentscheid in dieser Richtung initiert??!!

      Deine Ideen finde ich, sind absolut die einzige Möglichkeit vernünftig zu regieren!!!

      Und als Zusatz könnte man das Wahlsystem u.a. dahingehend ändern, dass man die prozentuale Verteilung der Stimmen nicht mehr an der Wahlbeteiligung festmacht, sondern an den Wahlberechtigten. Dann wäre die 5% Hürde eine wirkliche Hürde: im Fall von McPomm wären das bei rund 1,4Mio Wahlberechtigten gerade einmal 3,54% für die NPD und ob jetzt eine SPD als Wahlsieger mit 35,7% der Wahlbeteiligung, oder mit 21,06% der Wahlberechtigten in Koalitionsverhandlungen eintritt, bleibt sich ja gleich. In Verbindung mit der Änderung der Legislaturperioden würden sich schon manche Parteien überlegen müssen, ob sie so weiter machen können. Und vielleicht würden sich Wahlunlustige wieder dazu bequemen wählen zu gehen!?
      Man müsste dann vielleicht noch eine Hürde fürs Regieren einbauen, nicht das dann auf einmal Parteien regieren können die einzeln vielleicht auf jeweils 6% kommen, aber addiert auf 24% ??!!!

      Was KTzG angeht, war er ja nicht unbedingt der Erste der klare Worte gesprochen hat. Man erinnere sich u.a. an Friedrich Merz in der jüngsten Vergangenheit. Im Gegensatz zu KTzG ist er nicht über einen eigenen Fehler gestolpert, sondern hat die Schnauze gestrichen voll gehabt von den Torpedos machtgeiler CDU-Politiker z.B. Frau AM.
      Hier liegt in meinen Augen auch die Krux der ganzen Geschichte: es gibt bestimmt eine ganze Reihe von sehr fähigen Politikern, nur wenn die in den Parteien nicht spuren kommen sie erst gar nicht groß raus, werden abgesägt, oder vergrault.

      • mendweg
        September 7
        Antworten

        Die Sache mit den Prozenten gefällt mir – sie würde die Applejünger-Problematik lösen. Aber ab wieviel % ist man dann Regierungsfähig und wie oft müsste man in den nächsten Jahren diesen Wert nach unten korrigieren?

        • Hundefreund
          September 7
          Antworten

          Tja, da hast Du natürlich recht. Ist natürlich noch etwas unausgegoren, muss noch verfeinert werden. :)
          Aber im Moment sind sie ja sowieso alle NICHT regierungsfähig. :evil: :whistle:

          Lass uns das doch mal machen, da würden sich manche wundern! :woot: :whistle: :bandit:

          • mendweg
            September 7
            Antworten

            Frag nicht wie oft ich schon überlegt habe mich wieder aktiv einzumischen. Leider bin ich zu selten da… :-(

  10. September 7
    Antworten

    Ich frage mich, ob es aufgrund der Veränderungen in den letzten Jahrzehnten nicht besser und ehrlicher wäre eine reine Wirtschaftspartei zu gründen – mit Leuten wie Ackermann, Piech, Wiedeking, Reizle usw. Eine Partei die nur auf maximalen Wirtschaftserfolg aus ist – Profit und Wachstum. Wenn man das erfolgreich im Griff hat kommt das Meiste andere von alleine. Steuersystem radikal vereinfachen wie in Estland und Geld in Ausbildung pumpenpumpenpumpen. :whistle:

    • September 8
      Antworten

      Tjoah. Und nun?

      Ich würde mal sagen: als nun seit 41 Jahren amtierender Kanzler der 4. Generation mach ich mal an die Umsetzung. Einverstanden?

      • mendweg
        September 8
        Antworten

        Oh bitte gerne – ich freue mich über jeden aktiven Ansatz :wink:

  11. September 7
    Antworten

    In Koblentz hat sogar jeder dritte die NPD gewählt :o

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