Also um es vorwegzuschicken, die nächste Woche war zumindest ein Stück besser, allerdings bin ich die Drecksgrippe immer noch nicht los 

Natürlich gab es viel Kommunikation mit daheim – man möchte gerne trösten, aber wenn man körperlich nicht anwesend ist klappt das dann halt doch nicht wirklich. Und dann überrascht der Junior einen noch damit dass er mal für zwei Wochen im Urlaub ist. Wohin fährt er wohl? Na? In die Ukraine und nach Moldawien um sich eine eigene Meinung zu bilden. OK. Mein Sohn, meine Erziehung. 

Und hier? Am Sonntagmorgen ging es früh an den Strand um den spektakulären Sonnenaufgang zu beobachten.

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Interessant ist, dass ich ausser einem Jogger der einzige männliche Sonnenaufgangsbeobachter weit und breit bin #Mendromantik

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Anschliessend geht es mit dem Auto zum Flughafen Jacksonville und von dort aus nach Atlanta.

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man fragt sich ob da noch irgendwas naturbelassen ist…
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In Atlanta
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warten dann ein völlig überladenes Gepäckband..
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…und ein sehr unterhaltsames Spaßfahrzeug
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mit dem es ins nördliche Georgia geht. Abendessen – Licht aus – Ende

Der nächste Tag besteht aus Termin 1 – Termin 2 – Flug nach Denver und Dank Zeitverschiebung (-2) einem sehr späten Aufschlag auf dem Kissen.

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Der Flughafen Atlanta ist so groß, aber nirgendswo ein ordentliches Restaurant

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Denver International mit seiner tollen Architektur
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So kann man auch einen Geburtstag verbringen, aber das ist halt der Preis den man für das Privileg zu Reisen zahlen muss. Immerhin gab es von Hertz eine hübsche Überraschung: ein Upgrade zum größten SUV den sie haben – der brandneue 5,2 Meter lange Cadillac Escalade mit 6,2L-V8-Motor.

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Meine erste Studentenbude hat deutlich weniger Lebensraum. Ansonsten findet sich alles was es an moderner Technologie gibt. Vom elektrisch öffnenden Handschuhfach über vollanimiertes Amaturenbrettdisplay, gekühlte Mittelkonsole, automatisch ausfahrende Trittbretter bis hin zu Gefahrenmeldungen die über verschiedene Vibrationsformen des Fahrersitzes vermittelt werden. Braucht man nicht – ist trotzdem interessant.

Am nächsten Tag ein längeres und sehr interessantes Meeting und wieder zurück zum Flughafen (mit einem kleinen Abstecher über ein Chinesisches Restaurant. Nachdem ich leider das Cadillac-Raumschiff zurückgeben musste (mit dem würde ich gerne mal quer durch die Staaten fahren – unglaublich leise und komfortabel) erwartet uns am Flughafen Denver die nächste Überraschung. Die zentrale Sicherheitskontrolle wird angehalten, weil der Zug der die Fluggäste anschliessend zu den Terminals A, B und C bringt einen Defekt hat. Nichts geht mehr und Murphys Law entsprechend stehe ich genau 2 Meter vor der Sicherheitskontrolle und nicht etwa in der Nähe einer Toilette….

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Ist ja kein Problem – die Flieger warten bestimmt…

Nach knapp 30 Minuten geht es weiter, Röntgenschleuse, Zug, Gate. Und dort die interessante Erkenntnis, dass man statt 15:51 schon um 15:34 mit dem Boarding angefangen hatte. Cool…
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Es folgte ein zweieinhalbstündiger Flug nach Houston – zum Glück ohne Problem und Fahrt zum Hotel.

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Nach dem Morgentermin ging es drei Stunden lang durch wunderschöne texanische Farmlandschaften nordwestlich Richtung Waco.

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Wer die Übersicht verloren hat – es ist mittlerweile Mittwoch und das Produkt des Tages habe ich beim Tankstop entdeckt:

1 (Plastik)Glas Wein mit verschiedenen Weinsorten…
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….für die kultivierte Weiterfahrt. Jaja – der Amerikaner versteht etwas von Lebensqualität.

Am frühen Abend Ankunft in einem meiner Lieblingshotels in Rockwall Texas mit anschliessender sehr guter Entsorgung von totem Rinderfleisch in Culpeppers Steakhouse.

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Donnerstagmorgen – Tag 0
Zunächst das Meeting und anschliessend in die neblige Innenstadt von Dallas

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Opulentes Mittagessen in einem italienischen Restaurant
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Der Chefespresso in den man versehentlich frischen Parmesan gestreut hat statt Zucker
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Und eine komplett schwarze Toilette (schwarze Fliessen inkl. Decke, schwarze Toilette, schwarzes Waschbecken) welche die Frage aufwirft was wohl spätabends in diesem Restaurant abgeht?
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Tja und dann kommt irgendwann der Moment an dem Herr Mendweg sich nach 12 gemeinsamen Jahren am Flughafen von seinem nach Mexiko weiterreisenden Chef verabschiedet – man wird sich nicht mehr treffen, denn Herr Mendweg hat nur noch 1,5 Wochen zum arbeiten – der Chef aber 3 Wochen Urlaub. Handschlag – alles Gute und freundliches Lächeln.

Bald darauf sitze ich am Gate und warte auf den nächsten Flieger…
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…aus dem ich gegen 21:30 Ortszeit in Washington wieder rausklettere.
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Der Donnerstag endet gegen 23:30 und 60 Kilometer weiter im nördlichen Washington in meinem Bett im 11 Stock.

Was mich am nächsten Morgen erwartet finde ich allerdings nicht toll. Im Fernsehen wird von Regen gesprochen, aber dieser Regen ist eindeutig „flockig“.

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Egal es geht so schnell wie möglich weiter nach Baltimore zum Meeting. Kein angenehmes Gespräch und die Hilflosigkeit an der Problemlösung nicht mehr mitarbeiten zu können – ich freue mich als ich wieder draussen bin und mich die nächsten Stunden nach Philadelphia durchkämpfe, wo der grippale Infekt und ich uns zumindest bis Sonntagvormittag einquartieren. Aufheiternd dagegen der nette Anruf vom Firmeninhaber und später von Frau Mendweg.

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12 thoughts on “Goodbye-Tour March 15 – 5

  1. Vom Surfer zum Scheemann in den paar Tagen – da wäre ich auch krank .
    Freundliche Verabschiedung vom Chef? Er freut sich schon auf niedrigerere
    Reisekostenabrechnungen aus USA …

    1. Herr Arno, nicht die vielen Aircons unterschätzen…
      Und was die Reisekosten angeht plauschen wir dann am Lagerfeuer in KW20 ;-)

  2. Danke für diesen tollen Bericht. Ich beneide Dich immer drum, wie Du Dein Arbeitsleben gestaltest. Bin gespannt, wie es weitergehen wird.

    Hoffe, die Heimreise verlief ohne Probleme und dass Du schnell wieder richtig fit bist!

    1. Werter Mister Applejünger, mitnichten sind Sie der einzige, der das mit dem Upgrade gelesen hat – meine Wenigkeit ist nur etwas sehr spät dran… http://www.mendweg.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif
      Würden Sie bitte mal ein Stückchen auf Ihrem Bärenfell rüberrutschen.. und hier, halten Sie mal die Fähnchen.. so, und nun geht´s los: häääääpppiiieee bööörsdääääiiiiii tooooooooooooo juuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu… jaja, natürlich dürfen Sie auch die Fähnchen schwenken… ach Sie haben auch Schampus dabei, na, dann lassen Sie uns doch mal anstoßen auf das Lebensjahrupgrade des werten Mister Mendweg – besser spät als gar nicht http://www.mendweg.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_prost.gif

      1. Och Ihr zwei seid echt lieb da auf Eurem Bärenfell :-)
        Dankeschön!

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